Hurghada - abgesehen von Kairo und Sharm el-Sheikh - ist einer der wenigen Orte in Ägypten mit einem umfangreichen Nachtleben
Innerhalb von 20 Jahren wurde aus dem kleinen, verschlafenen Fischerdorf mit ehemals nur zwei Hotels ein Ferienparadies, das sich endlos am Strand entlangzieht und in dem 50000 Ägypter überwiegend vom Tourismus leben.
Diese Explosion muss man mindestens als unkontrolliert bezeichnen. In der Realität hat Hurghada viel von seinem einstigen Charme eingebüßt, weil Investoren sich zwar meistens an die Regel hielten, kein Hotel höher als drei Stockwerke zu bauen, am Ende aber die Landschaft mit 30 km aneinander gereihter Feriensiedlungen verschandelten, Clubhotels, die fast alle nach demselben Schema gebaut sind: Swimmingpool und Garten in der Mitte, umgeben von einem Ring an Apartmenthäusern, der zum Strand hin offen ist.
Der Freizeitwert indes ist hier höher als sonst irgendwo im Land. Über 100 Tauchclubs buhlen um Kundschaft, Surfcenter verleihen Segelbretter, man kann Jetski fahren, schnorcheln, hochseefischen, zu einsamen Inseln auslaufen oder einfach am Strand oder Pool liegen. In Hurghadas Zentrum mit dem Namen Al-Dahar, ganz im Norden, finden Sie den Basar, die billigsten Hotels, ein Postamt und die Telefonzentrale sowie günstige Restaurants und Imbisse mit ägyptischen Volksgerichten.

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