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Foto von saya
Eine von Palmen gesäumte Straße, links der Strand, rechts Bananenplantagen, und immer wieder die roten Achiotebäume, aus deren Früchten schon die vorkolumbische Bevölkerung Farbe gewann, führt 43 km südlich von Limón in das Karibikdorf Cahuita, Treffpunkt junger Leute, die ein ungezwungenes Leben am Strand führen, das exotisch gewürzte Essen in den sodas und die billigen Betten der kleinen Hotels schätzen; Musik und Geselligkeit herrschen vor. Das Zentrum der Ortschaft mit dem nördlichen Eingang zum Nationalpark bietet zahlreiche einfache Hotels, cabinas und Restaurants, ist aber weniger attraktiv, auch muss man auf seine Sachen gut aufpassen. Besser, man sucht sich eines der Hotels oder cabinas an der nördlich gelegenen Playa Negra. Der Cahuita-Nationalpark - einer der schönsten Costa Ricas mit Sumpf- und Mangrovenwald, Tukanen, Kolibris und Aras sowie herrlichen weißen Stränden - erstreckt sich vom Zentrum südlich bis Puerto Vargas. Naturpfade führen durch tropische Vegetation und entlang der Küste. Ein vorgelagertes Korallenriff - das größte des Landes - bietet Lebensraum für knapp drei Dutzend Korallenarten und über hundert unterschiedliche tropische Fische. Ein Paradies mit Problemen: Nicht nur das Erdbeben von 1991 und die damit verbundene Landhebung um 1 m, auch die ins Meer gelangenden Pestizide der Bananenindustrie gefährden die Unterwasserwelt. Einen Campingplatz (mit Wasser, Toiletten und Grillstellen) sowie weitere Wanderpfade erreicht man über den Eingang an der Südseite des Parks, wenige Kilometer weiter auf der Landstraße. Hotels: Atlántida Lodge (30 Zi. in cabinas am Strand, Tel. 755 01 15, Fax 755 02 13, www.atlantida.co.cr, €€) kurz vorm Ort, zehn Minuten vom Nationalpark. Sehr empfehlenswert ist El Encanto B & B (6 Zi., C. Playa Negra/C. Unión 600 m vom Ortszentrum, Tel./Fax 755 01 13, www.elencantobedandbreakfast.com, €€), eine kleine Frühstückspension unter US-amerikanischer Leitung. Fährt man die Naturstraße von Cahuita weiter nach Süden, vorbei an Puerto Viejo de Talamanca, Punta Uva und Punta Cocles, erreicht man 30 km südlich von Cahuita die Siedlung Manzanillo, wo die Straße an einem Fluss endet. Die Fahrt von Cahuita nach Manzanillo führt durch tropische Vegetation, entlang an einsamen Stränden und durch malerische, von Schwarzen bewohnte Siedlungen. Einfache, stimmungsvolle Restaurants liegen am Strand und im Wald, versteckte Pensionen laden zum Übernachten ein.
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