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Die 240 km südlich von La Paz gelegene ehemalige Silber- und Zinnstadt (gegr. 1606) ist gut mit dem Bus zu erreichen. Zum Karneval sollte man die Umzüge, die berühmte diablada, nicht versäumen. Im Zentrum erinnert noch der ehemalige Palast des Zinnbarons Simon Patiño an die letzte Wirtschaftsblüte der Stadt. Heute heißt der Palast Casa de la Cultura und beherbergt ein Kolonialkunstmuseum (Santa Galvarra zwischen Ayacucho und Cochabamba, tgl. 9-12, 14-18 Uhr, Eintritt 15 Bs). Wer sich für Bergbau interessiert, sollte das Minenmuseum an der Plaza del Folklore nicht versäumen (Mo-Sa 9-12, 13-18, So 8-12, 16-18 Uhr, Eintritt 2 Bs). Von Oruro werden Tagesausflüge zum größten Minenkomplex Boliviens, nach Llallagua, angeboten; außerdem zur Laguna Uru Uru (Flamingos) und dem Poopó-See; zweimal wöchentlich startet der Espreso del Sur zur landschaftlich besonders schönen Zugfahrt nach Villazón an der argentinischen Grenze; Auskunft am Bahnhof: Tel. 02/ 526 06 05. Hoteltipp: International Park Hotel, 108 Zi. (Heizung), Calle Rajka Backovic, Tel. 02/527 62 27, Fax 527 51 87, Iparkhot@nogal.oru.entelnet.boo, € Auskunft: Oficina Regional de Turismo Oruro, Plaza 10 de Febrero, Ed. Prefectura, Tel. 02/525 01 44
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