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Mit seinen traditionellen Kneipen, Sake-Brauereien und hübschen Geschäften für sehr viel Nutzloses hat dieses Städtchen (66 000 Ew.) in den Japanischen Alpen mehr von seinem ursprünglichen Charme bewahrt als der übergroße Rest des pazifischen Kaiserreichs - auch wenn die Altstadt immer mehr zur Touristenfalle wird. Hinter dem Flüsschen Miya beginnt ein Viertel mit drei Straßen - Ichino-machi, Nino-machi und Sanno-machi - mit schönen alten Handwerksstätten (vor allem Tischler und Holzschnitzer), hölzernen Kaufmannshäusern, Galerien, Museen, Restaurants und Ryokans. Takayama ist allerdings stark überlaufen, besonders beim Sanno-Fest im April und beim Hachiman Matsuri im Oktober. Das stimmungsvolle, 250 Jahre alte Susaki serviert exquisite bonzen-Küche (kalte Speisen); wunderschöner Garten für die Teezeremonie (Di/ Mi geschl., 4-14 Shin-mei-cho, Tel. 0577/32-00 23, €€€). In dem ebenso alten Nagase Ryokan hat jedes der zehn Zimmer ein eigenes Gärtchen mit Bach. Es wird sehr gut Englisch gesprochen (10 Kami-Nino-machi, Tel. 0577/ 32-00 68, Fax 32-10 68, €€). Auskunft: Takayama Tourist Information Center, vor dem Bahnhof, Tel. 0577/32-53 28
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