Mit seinen traditionellen Kneipen, Sake-Brauereien und hübschen Geschäften für sehr viel Nutzloses hat dieses Städtchen (96000 Ew.) in den Japanischen Alpen mehr von seinem ursprünglichen Charme bewahrt als der übergroße Rest des pazifischen Kaiserreichs - auch wenn die Altstadt immer mehr zur Touristenfalle wird. Hinter dem Flüsschen Miya beginnt ein Viertel mit drei Straßen - Ichino-machi, Nino-machi und Sanno-machi - mit schönen alten Handwerksstätten (vor allem Tischler und Holzschnitzer), hölzernen Kaufmannshäusern, Galerien, Museen, Restaurants und Ryokans. Takayama ist allerdings stark überlaufen, besonders beim Sanno-Fest im April und beim Hachiman Matsuri im Oktober.
Das stimmungsvolle, 250 Jahre alte Susaki serviert exquisite bonzen-Küche (kalte Speisen); es gibt einen wunderschönen Garten für die Teezeremonie (Do geschl. 4-14 Shin-mei-cho €€€). In dem ebenso alten Nagase Ryokan hat jedes der zehn Zimmer ein eigenes Gärtchen mit Bach. Das Personal spricht sehr gut Englisch (10 Kami-Nino-machi €€).
Auskunft: Takayama Tourist Information Center vor dem Bahnhof
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