Chíos (52 000 Ew.) ist landschaftlich deutlich zweigeteilt. Während sich die Insel im südlichen Mastixland, dem Mastichóri, mit Hügeln unter 400 m Höhe recht sanft gibt, ist der Norden von bis zu 1300 m hohen Gebirgsstöcken durchzogen, die nur stellenweise Landwirtschaft ermöglichen. Im Süden sind viele äußerst reizvolle mittelalterliche Dörfer erhalten; im Norden faszinieren kahle, fast wüstenartige Hochebenen und der Gegensatz zwischen grünen Oasen und wilden Bergszenerien. Die Inselhauptstadt Chíos liegt in der Inselmitte, am Rand einer weiten und wasserreichen Ebene. Dieser Kámbos genannte Landstrich birgt hinter hohen Mauern prächtige Villen und üppige Obstgärten. Der stadtnahe Strand von Kárfas ist das noch angenehm beschauliche Touristenzentrum der Insel.
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