Mönche wohnen auf Amorgós wie im Adlerhorst
Amorgós (1900 Ew.) ist eine extrem dünn besiedelte, lang gestreckte und verkehrsmäßig schwach erschlossene Insel, deren Dörfer sich noch viel Ursprünglichkeit erhalten haben. Von den Fährschiffen angelaufen wird vor allem Katápola im Westen der Insel, aber auch Egiáli im Osten. Die beiden bedeutendsten Sehenswürdigkeiten erreicht man von Katápola aus mit dem Linienbus: den Inselhauptort, die Chóra, und das wie ein Adlernest in die südliche Steilküste hineingebaute Moní Chozoviótissas. Die Chóra ist ein Musterbeispiel für reine Kykladenarchitektur. Das Kloster, bereits um 800 gegründet, wird von einigen Mönchen bewohnt.

