Über 3500 Jahre alte Ruinen einer wohlhabenden Stadt auf Santorin
Die Ausgrabungen von Akrotíri sind das griechische Pompeji. Allerdings hat man hier keine Toten gefunden - und keinerlei metallene Objekte. Das legt die Vermutung nah, dass die Bewohner der Stadt vor der großen Eruption durch Erdbeben oder kleinere Vulkanausbrüche gewarnt worden waren und mitsamt ihrer wertvollsten Habe, wozu damals alles aus Metall zählte, flüchteten. Anders als in den meisten archäologischen Stätten sieht man hier sehr viel mehr als Grundmauern. Hausfassaden sind bis zu vier Etagen hoch, Amphoren stehen noch so, wie der Vulkan sie verschüttete, ganze Straßenzüge sind erkennbar. In etlichen Häusern hat man Fresken, die in viele Einzelteilen zerschlagen waren, gefunden, und mühsam wieder zusammengesetzt. Sie befinden sich heute im Archäologischen Nationalmuseum in Athen und im Prähistorischen Museum in Fíra, doch vermitteln Postkarten (an der Kasse zu den Ausgrabungen erhältlich) einen guten Eindruck von ihrer Anmut und Schönheit. Di-So 8.30-15 Uhr, Busverbindung mit Firá (15 km)















