Hier wurde Dracula geboren, glauben seine Fans
Wer schon von Hermannstadt verzaubert war, erlebt hier noch eine Steigerung. Die mittelalterliche Puppenstube fächert sich an einem Berg auf, umgeben von einer Wehranlage aus dem 12./13. Jh. Wahrzeichen ist der 64 m hohe, wuchtige Stundturm, der auch als Aussichtspunkt bestiegen werden kann. Figuren im Turmuhrwerk zeigen die Stunden und Wochentage an. Das Museum im Burginneren (tgl. 9-16 Uhr) beherbergt Exponate zur Stadtgeschichte und Teile der Apotheke des Meisters Andreas Bertram (1636). Die Bergkirche von 1345 mit dem verträumten Friedhof erreicht man über die 175 Stufen der Schülertreppe. Über diese Treppe keuchen seit 1642 bis heute Schüler zur deutschsprachigen Bergschule hinauf. Jährlich im August wird hier ein Kulturfestival unter dem Motto »Mittelalter« mit Gauklern, Hexen- und Vampirshows veranstaltet. Schässburg bekennt sich zum Draculamythos, denn das reale Vorbild des Blutsaugers, Fürst Vlad Ţepeş, wurde dort geboren. Ob sein Geburtshaus aber tatsächlich das Vlad-Dracul-Haus (heute ein Restaurant) war, ist nicht erwiesen. 90 km nordöstl.


Schäßburg Videos

