Jarosław (41700 Ew.) hatte Pech: Vom 15. bis 17. Jh. fanden hier berühmte Jahrmärkte statt, die zu den größten in Europa gehörten. Doch dann (1625) brach ein Feuer aus, zerstörte die Stadt und bewirkte den Niedergang des Handelszentrums. Aber auch was danach wieder entstand, ist wunderschön: das prächtige Patrizierhaus der Bankiersfamilie Orsetti an der Südseite des Marktplatzes (Nr. 4, heute Regionalmuseum); das Rathaus in der Mitte des Rings mit den Spuren verschiedener Stile; Kirche und Kloster der Dominikaner und nicht zuletzt die Benediktinerabtei, die unter Hitler'scher Besatzung als Gefängnis diente. Wer Interesse hat, kann Jarosław auch unterirdisch erkunden: 150 m der einsturzgefährdeten Gänge unter der Altstadt sind begehbar (Eingang vom Markt Nr. 16).
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