Im Land der Schlösser und der Kunst. Im Osten ist die einstige Vielfalt der Kulturen immer noch zu spüren.
Wer aus Posen oder Warschau nach Krakau kommt, fühlt sich in eine andere Welt versetzt. Noch immer lässt der Geist aus Habsburger Zeiten die Menschen das Leben anders betrachten als die Einwohner der ehemals russischen oder preußischen Teilungsgebiete. In Warschau wird Politik gemacht, in Posen wird gearbeitet - doch in Krakau regieren die schönen Künste und die Philosophie. Hier war Johannes Paul II. Erzbischof, bevor er zum Papst gewählt wurde. Hier liegt der Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger Czesław Miłosz in der »Allee der Verdienten« im Paulinerkloster auf dem Skalka-Hügel begraben. Hier trifft man sich gern zum Plausch im Café, geht abends ins Konzert, Theater oder Kabarett und genießt die architektonischen Schönheiten der Stadt und den Zauber der sie umgebenden Landschaft mit ihren Hochebenen und sanften Hügeln, um die andere Polen die Krakauer beneiden.


