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11 tripwolf-Mitglieder mögen Chichén Itzá
Die ungefähr ab 400 n. Chr. von den Maya bewohnte Stätte wurde um 1000 vom Volk der Itzá eingenommen. Unter ihrem toltekischen König Quetzalcóatl (»Gefiederte Schlange«, in der Mayasprache »Kukulcán«) kam es zu einer architektonischen Verschmelzung von Maya- und Toltekenbauten. Zu den archäologischen Schätzen Chichén Itzás, das in eine Süd- und eine Nordgruppe unterteilt wird, gehört die Pyramide des Kukulcán (El Castillo). Über einen Gang an der Nordseite der Pyramide erreicht man einen im Bauch des Gebäudes befindlichen, überbauten Tempel. In zwei Räumen warten die Opferfigur eines Chac Mool sowie ein Jaguarthron auf die Besucher. Die insgesamt 365 Stufen der 30 m hohen Pyramide mit neun Terrassen beziehen sich auf die Anzahl der Tage eines Jahres. Achten Sie auf die Einfassungen am Fußende der Treppen, nämlich Schlangenköpfe mit geöffnetem Rachen. Zweimal im Jahr (am 21. März und 23. September) erweckt der Schattenwurf der Sonne den Eindruck, als ob sich die Reptilien langsam vom Tempel herabwinden, ein unglaubliches Schauspiel, das Tausende von Menschen anzieht. In der Nähe des Castillo stößt man auf den Ballspielplatz (Juego de Pelota), mit 91 V 36 m nicht nur der größte des Landes, sondern auch der besterhaltene. An zwei 75 m langen Begrenzungsmauern des Spielfeldes sind noch die steinernen Spielringe zu sehen. Unterhalb der Ringe wird die Mauer von Reliefs geziert, die Zeremonialszenen des präkolumbischen Ballspiels wiedergeben. Dargestellt sind zwei Reihen mit jeweils sieben Personen, alle aufwändig gekleidet und geschmückt. Quer über den großen Platz gelangt man zum Tempel der Krieger (Templo de los Guerreros), ein von den Itzá überbautes und erweitertes Mayagebäude. Auf einer 12 m hohen Pyramide stehen fein verzierte Säulen, die ursprünglich ein Dach getragen haben. Das Portal des Mayatempels besteht auszwei gewaltigen Schlangensäulen. Vor dem Eingang liegt eine Chac-Mool-Figur. Interessantestes Gebäude der Südgruppe ist die Sternwarte, ein auch als Schneckenhaus (El Caracol) bekanntes Bauwerk. Eine schmale Wendeltreppe führt ins Obergeschoss eines Turms. Das Observatorium wurde vermutlich als astronomisches Messgebäude benutzt, um aus der Einstrahlung des Sonnenlichts Regelmäßigkeiten des Jahresablaufs entnehmen zu können. Tgl. 8-17.30 Uhr, im Winter Ton-und-Licht-Schau um 19, im Sommer um 20 Uhr Unterkunft finden Sie im Hotel Mayaland (115 Zi., Carretera Vieja km 121, Tel. 01985/851 01 05, Fax 851 01 29, www.mayaland.com, €€ - €€€) am Südeingang.
Chichén Itzá Reiseführer von
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Amazing pyramids and ruins, definitely a must see when in Tulum.
2008-04-27 / / Missbrauch melden
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