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Das Städtchen (8500 Ew.) lässt Slowaken an drei Dinge denken: an Wein, Keramik und den Schriftsteller und Sprachreformer Ľudovít Štúr (1815-56). Dem Weinruhm folgend wurde hier Ende des 19. Jhs. eine Weinbauschule gegründet. Sie ist in einem historischen Gebäude der alten Stadtmauer am Oberen Tor untergebracht. Regelmäßig finden Verkostungen schuleigener Weine statt (Vinohradnícka škola, Kostolná 3, Tel. 033/647 27 62, Weinverkauf Mo-Fr 8-16.30 Uhr). Modra-Keramik ist weit über die Landesgrenzen berühmt. Größter Produzent ist der einstige Staatsbetrieb Slovenská Majolika im Süden der Stadt (Dolná 138, Verkaufsraum Mo-Fr 8-16 Uhr). Sehr schöne, typische und ausgefallene Keramikprodukte bieten zunehmend freie Keramiker an. Ein Teil hat sich zu einer Zunft zusammengeschlossen; Zlatica Ďureje gibt in ihrer Werkstatt gern Auskunft zum Besuch weiterer Kollegen im Ort (Súkennícka 2, Tel. 033/647 37 44). Oder Sie fragen im Infobüro: Mestské informačné centrum, Štúrova 84, Tel. 033/647 23 13. In der Nähe liegt auch das Štúr-Gedenkzimmer, das man nur mit Voranmeldung besuchen kann. Im Štúr-Museum weiter unten an der Straße gibt es schöne, alte Modra-Keramik zu bewundern. Múzeum Ľ. Štúra, Di-Fr 8-16, April-Okt. auch Sa 9-15 Uhr, Štúrova 50 Ein traditionsreiches Berghotel der Kleinen Karpaten mit offenem Kamin im zünftigen Restaurant ist die in Piesok gelegene Zochová chata (Tel. 033/647 02 80, tgl. 11-23 Uhr, €), zu erreichen in etwa 6 km vom nördlichen Ende von Modra.
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