Dobšina-Eishöhle: Mit Eis gefüllter Hohlraum im Karstgestein
Südwestlich von Levoča und westlich von Spišska Nova Ves erstreckt sich ein reizvolles Karstgebiet mit steilen Schluchten, romantisch bis wild plätschernde Wasserfällen und Höhlen. Die Slowaken haben ihr »Paradies« zum Nationalpark erklärt. Ausgangspunkt für viele Wanderungen im oberen Teil ist der Stadtteil Čingov von Spišská Nová Ves. Zur schönsten und interessantesten Trasse zählt jene über den Thomas-Ausblick (Tomašovský výhľad), bei der Sie auf einer dramatisch abfallenden Felsenterrasse über dem Fluss Hornád bis hinüber zur Hohen Tatra blicken können. Ein weiterer Höhepunkt ist die schon anspruchsvollere Durchquerung des Hornád-Durchbruchs, wo man auf die Hilfe von Stegen, Ketten und Steigeisen angewiesen ist. Ein touristisches Zentrum im Süden des Slowakischen Paradieses ist Dedinky am Stausee Palcmanská Maša. Hier sind Sie mittendrin im typischen Karstgebirge und können im Sommer am See auch Wassersport treiben. Unbedingt einen Besuch wert ist die unweit gelegene Dobšiná-Eishöhle. Allein die momentan zugänglichen 475 m des insgesamt 1232 m langen Eispalasts geben ein eindrucksvolles Bild der gläsern, kalten Pracht von Eisfällen, Stalagmiten und Eissäulen. An der dicksten Stelle misst das Bodeneis satte 26,5 m.

