Madonnen und Karstschluchten.
Der Landstrich der Zips ist eine wahre Schatzkammer gotischer Kunst - und die Natur ist an romantischer Ursprünglichkeit nicht zu überbieten. In der östlich gelegenen Zips (Spiš) ließen sich im Mittelalter besonders viele deutsche Kolonisten nieder. Handwerk und Handel brachten einer Reihe von Zipser Städten wirtschaftlichen Reichtum, der sich in Architektur und Kunst niederschlug und heute noch zu bestaunen ist. Kežmarok im Norden und Levoča im Süden wetteiferten einst um den ersten Rang. An Levoča schließt sich vor den Toren des heutigen regionalen Knotenpunkts Spišská Nová Ves ein himmlisches Gefilde für Natur- und Wanderfreunde an.Das Slowakische Paradies (Slovenský raj) erhielt seinen Namen nicht von ungefähr. Im wahrsten Sinn des Wortes atemberaubende Schluchten können mit Hilfe von abenteuerlichen Klettersteigen und Holzleitern überwunden werden. Malerische Wasserfälle komplettieren das wild-romantische Naturbild, das die Wanderer für ihre Mühen reich belohnt.Noch weiter östlich steht in Košice mit St. Elisabeth nicht nur das größte und beeindruckendste Gotteshaus der Region. Auch die Stadtplätze von Prešov und Bardejov haben sich eine historische Bebauung erhalten, wie man sie sich als Besucher nicht schöner erträumen kann. Und mit noch einem typischen Markenzeichen lockt der Osten der Slowakei: Holzkirchen aus früheren Jahrhunderten mit verspielt-verschachtelten Zwiebeltürmchen und prunkvollen Ikonenwänden im Innern. Dazu gibt es auch hier viel Natur und das für diesen Landstrich berühmteste Thermalbad, Bardejovské Kúpele, zu erleben.

