Nicht nur für Gipfelstürmer.
Die höchsten Gebirgszüge der Slowakei bieten Wanderern wild-romantische Touren und Extremsportlern echte Herausforderungen. Hinter Žilina ostwärts tauchen Sie in die dramatische Bergwelt der Slowakei ein. Die Waag durchbricht bei Strečno den Gebirgszug der Kleinen Fatra (Malá Fatra). Südöstlich davon ragen hinter den Städten Martin und Ružomberok die Kuppen der Großen Fatra (Veľká Fatra) auf. Danach folgt der Landstrich Liptau (Liptov), eine breite Talsenke mit dem Stausee Liptovská Mara zwischen der Niederen (Nízke Tatry) und der Hohen Tatra (Vysoké Tatry). Streng genommen muss aber bei Letzterer, dem weltbekannten Markenzeichen der Slowakei, noch unterschieden werden: Der nördliche Tatrabogen wird westlich von Liptovský Mikuláš als West-Tatra (Západné Tatry) bezeichnet. Und im östlichen Halbrund folgt auf die Hohe Tatra die quer dazu verlaufende Belaer oder Weiße Tatra (Belianske Tatry). Insgesamt kann die Tatra mit 15 Gipfeln aufwarten, die höher als 2500 m aufragen. Alle diese Gebiete gehören zu Nationalparks, nahezu ursprünglicher Naturgenuss ist garantiert. Extremsportlern, die steile Felswände bezwingen wollen, kommen ebenso wie passionierte Wanderer und Spaziergänger auf ihre Kosten. Entspannung versprechen die heißen Thermalquellen, und selbst für Kulturhungrige ist etwas dabei.


