Kirchlein der Hl. Dreifaltigkeit: In Hrastovlje tanzen Reich und Arm im Freskenreigen mit dem Tod
An der markanten, steilwandigen Schnittstelle zwischen der Halbinsel Istrien und dem Karstplateau rund 25 km östlich von Izola steht das romanische Kirchlein der Hl. Dreifaltigkeit (slowenisch: Sveta Trojica) aus dem 12. Jh. Es ist von dicken, grauen Wehrmauern umgeben und thront wie ein drohender Wächter auf einem Hügel über dem Dorf. Bis in den letzten Winkel gestaltete der istrische Meister Janez iz Kastva (Johannes aus Kastav) den Innenraum des Gotteshauses im 15. Jh. mit einer farbenprächtigen Freskenkomposition aus verschiedenen biblischen Motiven.
Im kunsthistorisch bedeutendsten Teil des Werks, dem „Totentanz“, führt der Knochenmann einen jeden, sei er Papst, Kaiser, Bischof oder Bettelmann, auf seinem Weg durchs Leben an der Hand. Mehrsprachige Erklärungen dazu vom Tonband. Mi bis Mo 9-12 und 13-17 Uhr 2 Euro















