Das bedeutendste Seebad an der slowenischen Riviera (4500 Ew.) breitet sich am oberen Rand der Bucht von Piran zu Füßen einer Hügelkette aus, die den Kurort im Winter vor kalten Nordwinden schützt.
Die breite Seeuferstraße mit der Promenade und dahinter die Reihe älterer und neuer Hotels verleihen Portorož (auf Deutsch „Rosenhafen“) vor allem Großzügigkeit und einen Hauch von Eleganz.
Das 1911 gebaute Grandhotel und das Spielkasino von 1913 gelten als die Urzelle des Fremdenverkehrs in Portorož. Die Spielbank wurde 1964 neuerlich eröffnet. Zu einem Teil wurde die ansehnliche touristische Infrastruktur im Sport- und Freizeitangebot aus den Gewinnen des Kasinos finanziert. Der Strand lockt mit aufgeschüttetem, feinem Sand, und die Marina mit 1200 Liegeplätzen im angrenzenden Ort Lucija gehört zu den besten und leistungsfähigsten Yachthäfen an der gesamten Adriaküste.
Die Gästestruktur ändert sich in Portorož mit der Jahreszeit: Im Sommer kommen vor allem junge Familien mit Kindern, im Winter hingegen bleibt das Terrain weitgehend den Kurgästen und Nachtschwärmern aus den umliegenden Orten überlassen. Mit seinen Kasinos, Bars und Diskotheken bietet das Seebad ganzjährig Unterhaltung für jeden Geschmack. Ein 4 km langer Spazierweg verbindet Portorož mit Piran.
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