Von der Küste in die magische Welt des Karsts.
Venezianische Hafenstädtchen, dichte Wälder und geheimnisvolle Höhlenlabyrinthe prägen den Süden und Westen Sloweniens. Scharf ist der Kontrast zwischen der lieblich-mediterranen Welt der slowenischen Küste unterhalb des Steilabbruchs des Črni Kal und dem Karst im Landesinneren. Hier beschatten Pinien und Zypressen die Straßen, venezianische Campanile lugen über alte Hafenmauern, die Menschen pflegen italienischen Lebensstil, Mode und Sprache. Dort lebt ein Großteil der über 400 slowenischen Bären in dichten Wäldern, und eigentümliche Karstphänomene - verschwindende Flüsse, geheimnisvolle Höhlen, überwucherte Einbruchstrichter - nähren den Glauben an Geister, Kobolde und Hexen. Abgesehen von den berühmten Tropfsteinhöhlen von Postojna ist die Region zwischen Ljubljana und der kroatischen Grenze, Notranjska (Innerkrain) und Dolenjska (Unterkrain) noch ein weißer Fleck auf der touristischen Landkarte Sloweniens. Primorska, das Küstenland, hingegen lockt mit bester touristischer Infrastruktur und stolzen 46 km Küste, an der im Sommer kein Quadratzentimeter ungenutzt bleibt.

