Eine große Hafenstadt von der Ägäis.
İzmir (3,5 Mio. Ew.) ist eine schöne Stadt mit Palmenalleen und einer Architektur, die sich an den südlichen Kolonialstil anlehnt.
Die Promenaden von Kordon (Atatürk Caddesi) und Karşıyaka (das Ufer gegenüber) sind im Sommer voller Leben. İkinci Kordon (Cumhuriyet Bulvarı) und die Altstadt um die Straßen Nr. 1453 und 1482 - viele Straßen İzmirs tragen einfach Nummern - sind beliebte Flaniermeilen. Mitten in der Stadt befindet sich eine große Parkanlage (Kültürpark), wo alljährlich im September die Internationale Messe (Fuar) stattfindet.
Nach der Eroberung durch die Osmanen 1426 blieb İzmir fast 500 Jahre unter muslimischer Herrschaft, beherbergte aber gleichzeitig große griechisch-orthodoxe und jüdische Gemeinden. Ende des 19. Jhs. lebten 250000 Menschen in İzmir, 10 Prozent waren Juden. Ein Großteil von ihnen wanderte nach der Gründung des Staates Israel aus. Trotzdem zeugen mehr als zehn Synagogen von einem regen jüdischen Gemeindeleben. Von der griechischen Kultur sind nur leere Kirchen übrig. Die Stadt bewarb sich für die Expo 2015, verlor gegen Mailand, bekam aber dadurch viele neue Projekte genehmigt, die noch im Bau sind und das Gesicht İzmirs verändern werden.















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