Die Atmosphäre der drittgrößten vietnamesischen Stadt (700000 Ew.), die gut 100 km südöstlich von Hanoi am Song-Cam-Fluss liegt, erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Doch schon bald zeigt sich die koloniale Vergangenheit Hai Phongs, das ab 1876 von den Franzosen zum Hafenstandort ausgebaut wurde: Im Quartier Français rund um die Dien Bien Phu stehen Villen, kleine Paläste, Hotels und Kolonnaden. Daran schließt sich östlich die Altstadt an. Der hübsche, im 18. Jh. entstandene Tempel Den Nghe (Ecke Le Chan/Me Linh) wird von einem reich verzierten Steinaltar beherrscht; sehenswert sind auch die vergoldeten Sänften, die wie die gesamte Einrichtung aus dem 19. Jh. stammen.
Im gemütlichen Saigon Café (107 Dien Bien Phu €€) treffen sich Reisende aus aller Welt; abends oft westlich orientierte Livemusik. Sehr empfehlenswert ist das Harbour View Hotel (127 Zi. 4 Tran Phu €€-€€€) in elegantem Kolonialstil. Hier werden auch viele Ausflüge organisiert. Das Huu Nghi Hotel (172 Zi. Dien Bien Phu 60 €€) ist ein modernes, elegantes Stadthotel mit Pool und Bar (im 10. Stock).
Vom Ben-Binh-Terminal aus fahren mehrmals täglich Fährboote zur Insel Cat Ba (Fahrtdauer: Slow Boat zwei Stunden, Tragflügelboot rund 50 Minuten). Auskunft: Haiphong Tourism Service 62 Dien Bien Phu
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