Griechenlands drittgrößte Stadt (160400 Ew.) nach Groß-Athen und Thessaloníki ist für viele motorisierte Urlauber dank ihres bedeutenden Fährhafens das Eingangstor zu Griechenland. Die Kulturhauptstadt Europas 2006 ist landschaftlich schön gelegen, doch sehr verkehrsreich und laut. Die Innenstadt von Patras mit ihren vielen Plätzen und modernen, an Italien orientierten Boutiquen, mit Cafés und Bars bietet viele Einkaufsmöglichkeiten. Gut essen können Sie tagsüber in der schon 1906 gegründeten Taverne Nikoláras (tgl. ab 11 Uhr, Odós Agíou Nikoláou 50, €). An der Platía Ólgas steht das Archäologische Museum der Stadt mit überwiegend römischen Exponaten. Es lohnt den Besuch nur für besonders Interessierte (Di-So 8.30-15 Uhr, Eintritt frei). Einzige Sehenswürdigkeit der Unterstadt ist die erst 1973 erbaute Kirche des Schutzheiligen der Stadt, des Apostels Andreas. Er soll in der Stadt gelehrt und hier auch den Märtyrertod erlitten haben. In der Oberstadt wird das antike römische Odeon für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Einen schönen Blick auf Stadt und Hafen hat man von der Burg aus, die an der Stelle einer antiken Akrópolis errichtet wurde (April-Okt. Di-So 8-19 Uhr, Nov.-März Di-So 8-17 Uhr, Eintritt frei). Einen Abstecher lohnt die große Weinkellerei Achaía Clauss am Lófos Clauss nahe dem Dorf Saraváli (tgl. 11-13 Uhr, Juni-Sept. auch 11-20 Uhr, Eintritt frei). 102 km nördlich von Olympia
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