Auf Schritt und Tritt Antikes
Der etwa 21 500 km² große Peloponnes hängt nur mit einem 5600 m breiten, völlig flachen Isthmus am griechischen Festland. Der Mensch hat ihn Ende des 19. Jhs. gar zur Insel gemacht: durch den Bau des Kanals von Korinth. Aber schon in der Antike empfand man den Peloponnes als Insel - sein Name bedeutet Insel des Pelops.Der Peloponnes ist das Reiseziel schlechthin für eine Studienfahrt auf den Spuren der Antike. Archäologische Stätten von Rang liegen dicht beieinander. In mykenischer Zeit standen hier die Burgen und Paläste sagenhafter Könige aus homerischen Epen wie Agamemnon und Nestor; in der klassischen Antike waren Korinth und Sparta so bedeutend wie Athen.Die Zahl der mittelalterlichen Burgen ist größer als irgendwo anders im Land, byzantinische Kirchen mit kostbaren Wandmalereien findet man nicht nur in der einstigen byzantinischen Residenzhauptstadt Mystrás, sondern auch in kleinen Dörfern und nahezu menschenleeren Tälern. Landschaftlich ist der Peloponnes so vielfältig wie das übrige Hellas. Der höchste Berg ist über 2400 m hoch. In den Ebenen werden Wein, Getreide und Zitrusfrüchte angebaut, Industrie hingegen gibt es nur in den wenigen größeren Städten wie Patras, Korinth und Kalamáta.

