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7 tripwolf-Mitglieder mögen Akrópolis-Museum (GESCHLOSSEN)
In neun Sälen zeigt das Museum antike Funde vom Akrópolis-Hügel. Sie sind chronologisch angeordnet und stammen aus der Zeit vom frühen 6. Jh. (ab Saal I) bis zum 4. Jh. v. Chr. (bis Saal IX). Zu sehen sind einige der schönsten griechischen Skulpturen, die einst als Weihegaben an die Götter auf der Akrópolis standen, Reliefs, die als Bauschmuck dienten, und interessante Architekturfragmente. In Saal I zeigt ein Giebel aus Tuffstein den Helden Herakles im Kampf mit einer neunköpfigen Wasserschlange, der Hydra von Lerna. Ein großer Krebs eilt ihr zu Hilfe und zwickt Herakles in den Fuß, der daraufhin seinen Wagenlenker Iolaos herbeiruft, damit der einen nahen Wald abbrenne. Die Figuren waren einst bemalt und stammen aus der Zeit um 600 v. Chr. In Saal II steht der Kalbträger, eine berühmte Skulptur der archaischen Zeit. Es handelt sich dabei um einen aristokratischen Landbesitzer, der das Tier den Göttern zum Opfer darbringt; sein Name, Rhombos, steht sogar auf dem Sockel. Das Werk aus Marmor wird auf die Zeit um 550 v. Chr. datiert. In Saal IV erzählen weitere Skulpturen vom Leben und den Idealen der attischen Grundherren. Sie schätzten die Jagd, den Krieg und das Beutemachen und in Verbindung damit die Zucht edler Pferde. Darauf verweist die erste archaische Reitergruppe, die Rampin'schen Reiter, und ebenso der prächtige, langgestreckte und muskulöse Jagdhund. Die zahlreichen Frauenstatuen, Koren genannt, sind ebenfalls Ausdruck eines Lebensideals der attischen Männer von hohem Stand. Sie tragen alle ein prächtiges, einst bunt bemaltes Gewand und raffen es mit einer Hand so, dass die Fesseln sichtbar werden. In der anderen Hand trugen sie ursprünglich ein Weihegeschenk. Die großen religiösen Feste, bei denen eben auch Weihegaben dargebracht wurden, waren nämlich einer der wenigen Anlässe, bei denen sich adlige Frauen in der Öffentlichkeit zeigten. Ihre Männer waren auf sie oft ebenso stolz wie auf ihre Pferde oder den Wert ihrer Weihegaben, darum gehörten sie auch zu den häufigen Skulpturen im Tempelbezirk. In Saal V steht die berühmteste aller Koren, ein 2 m hohes Werk des Bildhauers Antenor aus der Zeit um 525 v. Chr. Saal VI vereint überwiegend Werke aus der Zeit kurz vor der Zerstörung der Akrópolis durch die Perser im Jahr 480 v. Chr. Hier wird der Übergang vom archaischen zum klassischen Stil spürbar. Als eine der ersten klassischen Skulpturen gilt die des Kritios-Jünglings, der beim Stehen nicht mehr wie bei Werken der Archaik beide Beine gleichmäßig belastet, sondern der bereits mit (unbelastetem) Spiel- und (belastetem) Standbein gezeigt wird. Ein reifes Werk der griechischen Klassik ist dann bereits das 50 cm hohe Marmorrelief der trauernden Athena, die, auf ihre Lanze gestützt, mit gesenktem Kopf vor einem Steinpfeiler steht. In Saal VII wurden die beiden Giebel des klassischen Parthenon rekonstruiert. Hier sieht man sich dem gesamten olympischen Götterhimmel gegenüber. Saal VIII birgt die Teile des Parthenon-Frieses, die in Athen verblieben und nicht von Lord Elgin nach London entführt wurden. Sie zeigen lebendig und in großer Ausführlichkeit Ereignisse während eines Festzugs zu Ehren der Göttin Athena. Im Saal IX schließlich stehen vier Originalkoren vom Erechtheion. Mo 10-19.15 Uhr, Di-So 8.30 bis 19.15 Uhr, Winter Di-So 8.30 bis 15 Uhr, der Eintritt für die Akrópolis gilt auch für das Museum
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