Perfekte Ausblicke vom höchsten Treibsandmassiv der Nehrung
Fast 200 steile Stufen sind es hinauf zur Parniddener Düne, doch den Aufstieg belohnt ein grandioses Panorama über die »litauische Sahara«. Weit fliegt der Blick nach Süden über das mächtigste Wanderdünenfeld Europas, die Hohe Düne (Didžioji kopa). Haff, Ostsee, Küstenwald und meilenweit Sand, pastellfarben schattiert und vom Wind in immer neue bizarre Formen geschliffen - ein Bild elementarer Kraft. Man ahnt, wie unaufhaltsam diese bleichen Ungeheuer einst über die Dörfer herfielen und 14 von ihnen verschluckten. Auch Nida, vormals Nidden, 1385 erstmals als Noyden erwähnt und eine der ältesten Siedlungen der Nehrung, versandete drei Mal. Nach dem Abstieg nehmen Sie am Ende der Treppe den Pfad nach rechts und wandern am Haffufer entlang zum steilen Sturzhang der Hohen Düne. Überwältigend! Beachten Sie aber die Verbotsschilder, die auf das Grobštas-Naturreservat hinweisen, doch vor allem die nahe russische Grenze meinen! Die Parniddener Düne erreichen Sie über den Wanderweg in Verlängerung der Naglių oder mit dem Auto von der Taikos aus (ausgeschildert).




