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Magst du Admiralität (Admiralitejstwo)?
Die goldene Spitze der Admiralität ist zum Wahrzeichen der Stadt geworden und bildet den Schnittpunkt der drei großen Prospekte, die strahlenförmig aus dem Zentrum hinausführen. Der Grundstein für die Admiralität, die Werft St. Petersburgs, wurde schon ein Jahr nach Stadtgründung 1704 gelegt. Denn nach dem Festungsbau sollte die junge Stadt sogleich eine Flotte bekommen. Schon zur Zeit Peters I. liefen 262 Schiffe vom Stapel, u.a. auch das Kriegsschiff »Poltawa«, das im Nordischen Krieg gegen Schweden eingesetzt wurde. Die Werft war gleichzeitig eine zweite Festung, denn sie war durch einen Graben und einen Wall gesichert. Über hundert Jahre später wurde die Admiralität im heute noch erhaltenen Stil umgebaut. Der Architekt Adrian Sacharow trug der gewachsenen Bedeutung der Stadt Rechnung und ließ auch das Gebäude vergrößern: Die Hauptfassade im Stil des klassizistischen Empire wurde 407 m breit. Dazu kommen noch zwei Seitenflügel von je 163 m Breite. Links und rechts des halbrunden Torbogens des Mittelbaus sieht man Skulpturen des Bildhauers Schtschedrin: jeweils drei weibliche Figuren, die den Erd- und Himmelsglobus tragen. Der 72 m hohe Turm der Admiralität trat nach dem Umbau als selbstständiger Gebäudeteil imposant hervor. Oben auf der Spitze ist als Wetterfahne ein goldenes Schiff zu sehen. Bis 1844 wimmelte es hier noch von Schiffsmasten. Danach aber wurden keine Schiffe mehr gebaut, das Gebäude beherbergte nun die Marinebehörde. Seit 1925 befindet sich hier die Hochschule für Marineingenieure. Admiralitejskij pr. 2, Metro: Newskij Prospekt
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