Die Stadt erstreckt sich im Wolgadelta über elf Inseln; mehr als 30 Brücken verbinden die Bezirke. Etwas hochtrabend wird sie deshalb auch „Venedig an der Wolga“ genannt.
Einst Sitz des Astrachaner Khanats, wurde der Ort 1558 von russischen Truppen erobert. Peter der Große trieb die Besiedlung des Gebiets mit russischen Bauern, Handwerkern und Händlern weiter voran, sodass der tatarische und persische Einfluss weiter zurückging.
Die Stadt (500000 Ew.) lebt heute von Fischfang und -verarbeitung. Mehr und mehr aber wird der sanfte Tourismus zu einem Wirtschaftszweig: Moderne Touristenherbergen werden gebaut, schwimmende Hotels errichtet.
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