Ballette und Opern in bewährter Klasse - trotz Renovierung
Bolschoi heißt groß. Groß ist das Gebäude des Bolschoi-Theaters, noch größer aber der weltweite Ruhm seines Ensembles. 1825 nahm erstmals Alexander I. in der eigenen Zarenloge Platz. Das neoklassizistische Gebäude der Architekten Ossip Bowe und Andrei Michailow mit seinen acht gigantischen Säulen und der Quadriga des Apolls entsprach dem imperialen Schwung des russischen Reichs. In Europa war nur die Mailänder Scala größer. 2155 Besucher finden Platz in dem ganz in Rot und Gold gehaltenen Saal.
Seinen Ruhm begründeten im 19. Jh. Komponisten wie Pjotr Tschaikowski und Nikolai Rimski-Korsakow und Sänger wie Fjodor Schaljapin. Selbst in der Sowjetzeit blieb das Bolschoi z.B. mit Primaballerina Maja Plissezkaja ein Wahrzeichen Russlands. In der Zarenloge saß nun der Ballettliebhaber und Generalsekretär Leonid Breschnew. Seit 2005 wird das Gebäude renoviert. Für die Zeit bis zum Abschluss der Arbeiten, voraussichtlich Ende 2009, wird im Neuen Saal mit 860 Plätzen links hinter dem Hauptgebäude gespielt. ab 100 Rub. Teatralnaja pl. 2 Metro 2: Teatralnaja



