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Der Rote Platz trägt seinen Namen im doppelten Sinn, denn krasnaja heißt rot, aber es hieß im Altrussischen auch schön. Der ursprüngliche Marktplatz existierte schon in der Zarenzeit als Platz politischer Demonstrationen und diente als Versammlungsstätte der Aufständischen gegen die Zaren. Vor der Basilius-Kathedrale sieht man eine erhöhte Plattform (Lobnoje Mesto). Bekanntgaben von zaristischen Proklamationen fanden dort ebenso statt wie öffentliche Hinrichtungen. Peter der Große ließ hier den aufständischen Strelitzen die Köpfe abschlagen, und Stepan Rasin, der Führer des Bauernaufstandes, wurde hier gevierteilt. Heute noch ist der Platz Ort politischer Demonstrationen, die Militäraufmärsche zum 1. Mai finden jedoch in reduzierter Form statt. Den 60 000 m² großen Platz begrenzen an einer Seite die roten Mauern des Kremls mit dem angrenzenden Lenin-Mausoleum und auf der gegenüberliegenden Seite das Kaufhaus GUM. Ist das Lenin-Mausoleum geöffnet, kann man den Platz nicht überqueren, sondern nur am GUM entlang gehen. Eine besondere Attraktion im Winter bietet der Platz seit 2006: Eine künstliche Eislaufbahn (tgl. 10-24 Uhr, 500 Rb. für 1,5 Std.). Vom Manegenplatz kommend, betritt man den Roten Platz nun wieder durch die Iberische Pforte (auch Auferstehungstor), die 1931 abgerissen und originalgetreu mit der kleinen blauen Kapelle der Gottesmutter von Iberien erneut aufgebaut wurde. Metro 3, 9: Ploschadj Rewoljuzij, Borowizkaja
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