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Feste Mauern und Türme aus rotem Sandstein: In dieser Palaststadt befand sich drei Kaiser-Generationen lang der Regierungssitz, bis um 1640 in Delhi gleichfalls ein Rotes Fort gebaut und die Hauptstadt wieder dorthin verlegt wurde. Leider ist der Verfall an vielen Stellen zu sehen, Restaurierungen sind wegen hoher Kosten langwierig. Vom Südeingang aus sieht man links den Palast Akbars (offiziell Jahangiri Mahal genannt), nördlich anschließend hinter den Gartenanlagen die Goldenen Pavillons (das Gold ist leider abgeblättert). Nach dem Muster geschwungener Bambusdächer wurden die Pavillons aus Stein gebaut. In ihrer Mitte steht das Khas Mahal, Vorbild für den berühmten Diwan-i-Khas in Delhis Fort. Ein achteckiger Turm mit offenem Pavillon, die Halle der Privataudienzen (mit Thronsitzen auf einer Terrasse davor) und das Sheesh-Mahal (Spiegelpalast) folgen nördlich. Die Moti Masjid (Perlenmoschee) mit ihren eleganten drei Kuppeln ist wieder zugänglich. Der Blick von den Palästen des Red Fort zum Taj Mahal ist romantisch besetzt wie kaum ein anderer Indiens, soll doch hier der von seinem Sohn Aurangzeb inhaftierte Shah Jahan zum Grabmal seiner Ehefrau geschaut haben. Tgl. 7-18 Uhr
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