Eine heilige Stadt, das für die Pilger und Hippies gleichermaßen
Hier ist der Ganges jung, sauber und gilt als besonders heilig. In Rishikesh (85000 Ew.) kommt er aus einem engen Tal und strömt mit grünklarem Wasser an Sandbänken vorbei.
25 km weiter in Haridwar (220000 Ew.) verlässt der heilige Fluss der Hindus endgültig das Gebirge.
Alle zwölf Jahre wird in Haridwar eines der größten religiösen Feste Indiens gefeiert, die Kumbh Mela (Messe, Versammlung), mit dem erlösenden Bad Hunderttausender im reißenden Strom - das nächste Mal im Jahr 2010. Als heilige Städte sind Haridwar und Rishikesh ganz auf fleischlose Kost eingestellt und verbieten jeden Alkohol. Da Haridwar sehr laut und verkehrsreich ist, gehen westliche Reisende lieber nach Rishikesh. Dort kann man in vielen Ashrams Yoga und Hinduismus studieren und hat einen guten Ausgangspunkt für Bergwanderungen in den Gharwal Himalaya (bis auf fast 8000 m Höhe!), für Rafting und anderen Abenteuersport. Bergpilgerreisen führen nach Gangotri, Badrinath und Kadarnath.
Die Ashrams liegen meist im nördlichen Teil von Rishikesh am linken Gangesufer. Manche von ihnen nehmen feste Gebühren für Unterkunft und Lehre, oft aber ist die Höhe einer „freiwilligen“ Spende auszuhandeln.

