Als riesige Kokospalmenplantage, gekrönt von einem Dschungelberg, präsentiert sich Thailands drittgrößte Insel beim Anflug auf die Landepiste des rustikalen „Airport“, der nicht viel mehr als ein Strohdach auf Pfählen ist.
Es grünt überall, Strände und Buchten reihen sich aneinander wie Perlen auf einer Schnur.
Kein Wunder, dass bis zum Bau des Flughafens im Jahr 1988 Ko Samui das Lieblingsziel der Rucksackreisenden war. Aber auf Ko Samui (35 000 Ew.) sind die Behörden sehr bemüht, die Bausünden von Pattaya und Phuket nicht zu wiederholen. Mit kulturellen Sehenswürdigkeiten kann Ko Samui nicht dienen, aber es werden alle Arten von Wassersport angeboten.
Ausführliche Informationen finden Sie im MARCO POLO Band „Ko Samui/Ko Phangan“.
Ko Samui Reiseführer zuletzt geändert von marcopolo
Nachts wird es vor allem am Chaweng Beach laut - natürlich im riesigen, aus Holz gebauten Reggae Pub, an dem Bob Marley seine helle Freude gehabt hätte. The Club schlägt andere Töne an: Soul, Jazz, Funk. Die angesagteste Disko ist das Green Mango. Drumherum liegt ein Nightlifeviertel mit Bier- und Go-Go-Bars. In Christy's Cabaret bringen jeden Abend um 23 Uhr Ladymen eine Travestieshow auf die Bühne.
Alle Arten von Wassersport sind auf Ko Samui möglich, wobei Sie das größte Angebot am Chaweng Beach und am Lamai Beach finden (Links zu Tauchbasen auf http://www.kohsamui.org). Auch eine Gokartbahn, eine Minigolfanlage und ein Schießstand warten auf Besucher. Elefantentrekking wird ebenfalls angeboten, bei mehreren Agenturen kann man Touren buchen.
Die meisten Resorts und die beste Infrastruktur finden Sie am Strand von Chaweng, dem schönsten von allen, und am Strand von Lamai an der Ostküste. Kleine Oasen der Ruhe sind dort die Buchten von Thong Sai, Choeng Mon, Chaweng Noi, Coral Cove und Na Khai. Ebenfalls noch frei von übermäßigem touristischem Rummel sind die Strände von Mae Nam, Bo Phut und Big Buddha an der Nordküste.
Der Süden und der Westen sind noch kaum erschlossen. Hier sind die Strände auch nicht sehr attraktiv, das flache Wasser ist nur bedingt zum Schwimmen geeignet.
Oft wird Thai-Küche an den Imbissständen wie beispielsweise im Lamai Food Center oder in den einfachen Lokalen besser (und preiswerter) zubereitet als in den ausschließlich auf Touristen ausgerichteten Restaurants. Am Chaweng Beach stellen viele Resorts abends Tische und Stühle auf den Strand und grillen Seafood auf Holzkohlefeuern für ein Romantikdinner unter Lichterketten. Einer der wenigen Feinschmeckertempel außerhalb der Tophotels ist das Betelnut (Chaweng Beach €€€), wo Fusionküche (thai-westliche Kombination) zelebriert wird.
Die 247 km² große Insel lässt sich von der gerade mal 51 km langen Ringstraße aus bequem an einem Tag erkunden. Auf der Tour können Sie das Monkey Theatre mit Affen- und Elefantenshow (Bo Phut Eintritt 150 Baht), eine Schmetterlingsfarm (Na Khai Bay Eintritt 150 Baht) und das Aquarium (Na Khai Bay Eintritt 350 Baht) besichtigen. Lohnend ist auch ein Abstecher zum Wahrzeichen der Insel, dem 15 m hohen Big Buddha, und zu den Wasserfällen Hin Lad und Namuang. Im Fischerdorf Hua Thanon im Südosten können Sie Boote sehen, die mit Schnitzereien verziert und bunt bemalt sind.
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