Die Blütenpracht im Frühling erklärt, woher die nur 20 km von der serbischen Grenze entfernte Stadt (17 000 Ew.) ihren Namen (Weißes Feld) hat, eine Bezeichnung, die die Osmanen im 17. Jh. auf Türkisch (Akovo) übernahmen. Aber auch im Winter strahlt die hügelige Landschaft rund um die an den Ufern des Lim gelegene Gemeinde ganz in Weiß: Das Skigebiet im Bjelasica-Gebirge ist von hier aus schnell zu erreichen.
Im 12. Jh. gegründet, entwickelte sich Bijelo Polje bald zum kulturellen und religiösen Zentrum entlang des Richtung Norden weiter nach Serbien fließenden Lim - des drittlängsten Flusses Montenegros. 1321 wurde die von unzähligen Quellen umgebene Stadt Bischofssitz, kurze Zeit später fiel sie in türkische Hand.
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