Die Schweiz des Balkans - In der grünen Lunge des Landes liegt einer der letzten Urwälder Europas.
Über 2000 m hohe, bis in den Sommer hinein mit Schneekappen verzierte Berge, Schwindel erregend tiefe Täler, klare Flüsse und blaue Seen: Hinter jeder Wegbiegung im Vierländereck mit Serbien, Albanien und dem Kosovo verbirgt sich eine neue, natürliche Überraschung. Wer jenseits der Touristenzentren an der Küste Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, findet sie hier in der Höhenluft bestimmt. Zu jeder Jahreszeit - sei es auf einem der zahlreichen Wanderwege durchs Bjelasica-Gebirge, entlang der Canyons von Mrtvica und Morača oder bei der Skiabfahrt von Berg Ćupović.Und mehr noch als das: Versteckt im nordöstlichen Hochland zwischen Kolašin, Bijelo Polje und Berane liegt Biogradska Gora, einer der drei letzten Urwälder Europas. Mittendrin: Biogradsko Jezero, jener verwunschene Gletschersee, der dem Nationalpark seinen Namen gab und dem Himmel die Möglichkeit, sein Spiegelbild in immer neuen Farben zu zeigen.Die sprichwörtliche Tapferkeit der Montenegriner hat hier, im rauen Hochland, ihren Ursprung - viele der groß gewachsenen Basketballstars kommen aus dieser Gegend. Und wie nirgendwo anders im Land sind die Spuren der türkischen Herrschaft im historischen Sandžak lebendig geblieben: Von den Minaretten der vor Jahrhunderten errichteten Moscheen kann man den Aufruf der Muezzins zum Gebet hören.


