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Foto von Myint
Kilometerlange Sandstrände, traumhafte Buchten und pittoreske Hafenstädtchen: Von Budva bis zur Insel Bojana Ada kurz vor der albanischen Grenze streckt sich die montenegrinische Adriaküste. Futter für die Augen en masse: Fischerbötchen, die sanft auf den Wellen wiegen, unzählige auf hübschen Hügeln versteckte Olivenhaine, von Pinien und Zypressen gesäumte Alleen. Kurzum: eine herrliche, von unangenehmen Auswirkungen des Massentourismus wie in Italien oder Spanien verschont gebliebene maritime Ferienlandschaft, die einlädt, wieder entdeckt zu werden.
Zum Beispiel in Budva, wo 500 v. Chr. illyrische Stämme siedelten und den Grundstein legten für das Juwel des Landes, die historische Altstadt mit ihren meterdicken Steinmauern. So bezaubernd wie kaum anderswo in Montenegro haben die Heerscharen fremder Eroberer in Budva, Stari Bar und der Altstadt von Ulcinj ihre architektonischen Spuren hinterlassen: Illyrer, Griechen, Römer, Venezianer und Österreicher besetzten und verteidigten die Hafenstädte über Jahrhunderte. Die Grenze zwischen Byzantinischem und Römischem Reich verlief südlich von Budva, Osmanen und später nach Ulcinj verschleppte afrikanische Sklaven machten den christlichen Herrschern ihre Bastionen immer wieder streitig.
Lassen Sie sich mitreißen vom Flair verzaubernder Städte wie Petrovac na Moru, wo ein lang gezogener Park mit hoch gewachsenen Nadelbäumen den Stadtstrand vom quirligen Treiben in den Cafés und auf der Uferpromenade trennt. Entdecken Sie die verwunschene alte Fischerinsel Sveti Stefan, oder erfrischen Sie sich bei einem Bad im kristallklaren, grün schimmernden Wasser der Adria. Überall zwischen den drei Hauptdestinationen Budva, Petrovac und Ulcinj finden Sie versteckte Buchten, überall bieten Reiseveranstalter Fischpicknicks an - wechseln Sie die Perspektive und genießen vom Boot aus den Blick auf die Strände und Städtchen der montenegrinischen Riviera. Und versäumen Sie es nicht, ins Hinterland zu fahren: Hunderte Vogelarten nisten am Skutarisee (Skadarsko Jezero), dem größten See des Balkans. Ein unerschöpfliches Nahrungsmittelreservoir für die Anwohner, die noch bis vor wenigen Jahrzehnten fast völlig abgeschnitten von den Städten an der Küste von der Fischerei lebten. Eine Fahrt hinaus auf die Klosterinseln Gorica, Beška und Moračnik ist ein unvergessliches Erlebnis: Kleine Gemeinschaften orthodoxer Mönche und Nonnen leben hier inmitten der rauen Natur, gerade so, als ob die Glaubenskriege zwischen Osmanischem Reich und christlichen Verteidigern nicht längst Vergangenheit wären.Adria und Skutarisee Reiseführer von Marcopolo Ist dieser Text veraltet?
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