Das in Fels gehauene orthodoxe Kloster zieht unzählige Pilger an
Auf den ersten Blick wirken die Wände des kleinen Raums, in dem der Leichnam des heiligen Vasilije aufbewahrt ist, wie tätowiert: Direkt auf den Stein gepinselt sind Heiligenfiguren, die dem Erbauer des Klosters die letzte Ehre erweisen. 1665 ließ der damalige Metropolit der Herzegowina, Vasilije Ostrovski, das weiße Gebäude in den Fels hauen, nachdem er auf der Flucht vor den Türken seinen Stammsitz weiter westlich hatte aufgeben müssen. Später entwickelte sich der 22 km von Nikšić entfernte Fluchtort zur Pilgerstätte für Gläubige aus allen Teilen des früheren Jugoslawiens. Viele orthodoxe Familien lassen ihre Kinder hier taufen - so auch der in Montenegro geborene, seit 1997 wegen Anklage vor dem Haager UN-Tribunal untergetauchte bosnisch-serbische Kriegspräsident Radovan Karadžić. Selbst Katholiken und Muslime betrachten den Ort als Heiligtum. Das Hotel Glava Zete, Tel. 083/ 21 26 66, Fax 21 42 24, €, liegt direkt am Flusslauf der Zeta in dem gleichnamigen Ort. Typisch einheimische Küche gibt es in Bogetići, etwa 8 km vor dem Kloster: Konoba Koliba, Mobiltel. 069/ 60 39 86, €€.
















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