Das am östlichen Rand des städtischen Maltas gelegene Zabbar (14 600 Ew.) war schon in der Zeit der Ordensritter ein bedeutender Marienwallfahrtsort. Im kleinen Museum der Barockkirche St. Marija ta Grazzia (Festtag am 14. September) sind Weihgaben zu sehen, die die Ritter der Gottesmutter von Zabbar verehrten: Votivbilder, Modelle von Ordensschiffen, Sänften der Großmeister und sogar die Kutsche des Großmeisters Alof de Wignacourt aus dem frühen 17. Jh. Am Ortrand ließ sich der einzige deutsche Großmeister des Ordens, Ferdinand von Hompesch, noch kurz vor seiner Kapitulation vor Napoleon das Hompesch Gate errichten, ein prächtiger klassizistischer Triumphbogen. 10 km von Valletta
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