Europäische fortiified Stadt Vermischung europäischer Baustile und südasiatischen Traditionen
Ein bisschen wirkt Sri Lankas besterhaltene Altstadt aus der holländischen Zeit (17./18. Jh.) wie ein belebtes Freilichtmuseum, das vor der modernen Großstadt (120 000 Ew.) liegt. Das Fort, wie man die Altstadt auch nennt, war noch bis Mitte der 1990er-Jahre ein verwunschen und geheimnisvoll wirkender Ort, in dem Kolonialnostalgie und ein reges muslimisches Leben sich nicht ausschlossen. Inzwischen ist dieser Teil der alten Hafenstadt, die schon Sindbad der Seefahrer angesteuert haben soll, schick geworden. Neue Boutiquen, Cafés und coole Hotels haben für einen Wechsel der Atmosphäre gesorgt. Die alten Fans dieses Viertels trauern vor allem dem legendären Hotel New Oriental nach, auf dessen Terrasse sich einst die Tee- und Kautschukpflanzer trafen. Heute steigen an dieser Stelle ganz andere Reisende im noblen, gut gekühlten Amangalla ab, nur die Kulisse ist geblieben.

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