Eine wilde Insel und Traumhotels
Wer nicht gleich auf dem Internationalen Flughafen von Cayo Coco landet, erreicht diese mittlere Inselgruppe des Archipiélago Sabana-Camagüey via Morón über einen 17 km langen Damm (pedraplén). An der Schranke werden 2 CUC Mautgebühr fällig, außerdem muss man sich mit seinem Pass als Tourist ausweisen können.
Längst sind Cayo Coco und seine Nachbarinseln als Urlaubsziel zur größten Konkurrenz von Varadero herangewachsen. Schon während der Fahrt über den pedraplén lässt man den Alltag (auch den Kubas) weit hinter sich zurück. Pinkfarbene Tupfer weisen auf Kolonien von Flamingos hin, Mangrovenhaine und bald eine dichte Buschvegetation künden eine urwüchsige artenreiche Inselwelt an, in der sich die Ferienresorts verstecken.
Hauptinsel ist Cayo Coco; auf dem 364 km² großen Cayo befinden sich die meisten Hotels und der internationale Flughafen. Brücken und Dämme verbinden sie im Osten mit den touristisch (noch) nicht erschlossenen Cayos Romano und Paredón Grande sowie im Westen mit dem touristisch erschlossenen sympathisch kleinen Cayo Guillermo (13 km²). Siedlungen von Einheimischen sucht man vergebens. Die Kubaner kommen in Bussen vom Festland zur Arbeit in den Hotels.

