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Smögen Reiseführer

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Smögen
von nar00

Smögen

Eine kleine Stadt an der schwedischen Küste, die zum Leben erwacht in den Sommer!

Smögen an der Spitze der Halbinsel Sotenäs ist noch immer ein Fischerort, was man aber während der Saison kaum bemerkt, denn dann schieben sich Touristenmassen über den berühmten, 1 km langen, mit bunten Bootsschuppen bestandenen Holzsteg, vor dem dicht an dicht gedrängt die Boote liegen.

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2 Stimmen

24 Stunden in Göteborg

erstellt von martin_F letztes Monat

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  • phix
    Smögen ist ein Highlight an der westschwedischen Schärenküste! Wir haben es segelnd von der Wasserseite aus erreicht. Der Hafen ist ein etwa 1 km langer Schlauch, an dessen Nordseite ein nicht weniger langer Holzsteg ent-langführt, der auf Boulevardmaße verbreitert ist, so dass er zugleich als Flaniermeile vor den vielen, teilweise in alten Fischerhütten untergebrachten Boutiken, Souvenirläden, Kramläden, Bars und Restaurants genutzt wird. Daneben gibt es einen neuen Yachthafen am südöstlichen Ende des Hafens, wo man etwas abseits vom Rummel liegt.Der Ort hat was Frisches und Lebendiges. Das Gegenteil von verschlafen. Einerseits ein sehr schön angelegter, urig wirkender Ort, historisch gewachsen als Fischerort, in dem das Herumwandern Spaß macht, weil es hier sehr schwedisch zugeht und aussieht, weil er malerisch an und auf den Felsen liegt und weil er zudem verkehrsberuhigt ist (Autoparkplätze außerhalb). Andererseits ist es ein Touristenort. Hier mit der Besonderheit, dass nicht nur der allgegenwärtige, stetig ansteigende Touristenanteil im Rentenalter vorkommt, sondern Hafen und Promenade gera-de auch bei den Jüngeren angesagt sind.Im Sommer ist hier nahezu allabendlich offene, spontane Disko auf den im Hafen festgemachten Yachten. Da hängen die dicken Booster an den Masten und Segelbäumen, und nicht selten tanzen 20 Leute und mehr auf dem beengten Raum eines Yachtcockpits. Abends passt die Polizei auf, dass zumindest nicht auch noch die Jugendlichen Alkohol auf die Boote schleppen. Das funktioniert dann so: Die patrouillierende Polizei wirft einen Blick in eine Plastiktüte, entdeckt Alkohol, nimmt die Flaschen heraus, entkorkt sie, schüttet den Inhalt in den Gulli und lässt die Leute dann ziehen. Eine deeskalierende Aktion, die man mehrfach jeden Abend beobachten kann. So wird die Sache einigermaßen im Zaum gehalten.Es ist schon ein heiße Szene, die hier abgeht, und obwohl ich nicht zu denen gehöre, die auf solche lauten Veran-staltungen stehen, würde ich der besonderen Feier-Stimmung wegen jederzeit und gezielt wieder hier Station ma-chen. Der Grund: Die Szene ist (noch) authentisch, nicht organisiert, auf eine sympathische Weise wild und daher animierend und mitreißend. Am nächsten Tag kann man ja wieder weitersegeln und sich einen ruhigen Ankerplatz im weitläufigen Schärengarten suchen.
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