Das Olympiastadion Amsterdam bzw. Olympisch Stadion ist ein Stadion mit Laufbahn in Amsterdam, Niederlande. Es wurde als Hauptaustragungsort der Olympischen Sommerspiele 1928 errichtet und von dem niederländischen Architekten Jan Wils geplant.
Bei seiner Fertigstellung hatte das Stadion ein Fassungsvermögen von 34.000 Zuschauern. Nach dem Bau des Feijenoord Stadions (De Kuip) in Rotterdam im Jahre 1937, entschied die Stadt Amsterdam, das Olympisch Stadion auf 64.000 Plätze auszubauen. Jan Wils entwarf einen zweiten Ring an Zuschauerrängen.
Nach den Olympischen Spielen von 1928 wurde das Stadion regelmäßig für diverse Sportveranstaltungen genutzt, unter anderem für Leichtathletik, Speedway, Feldhockey und Radsport. Die Tour de France 1954 startete im Außenbereich des Stadions. Die bedeutendsten Nutzer waren jedoch die Fußball-Vereine Blauw Wit und AFC DWS (1972 zum FC Amsterdam fusioniert), deren Heimspielstätte das Olympiastadion war. 1962 fand im Olympisch Stadion das Endspiel um den Europapokal der Landesmeister zwischen Benfica Lissabon und Real Madrid statt (Endstand 5:3).
Ajax Amsterdam nutzte das Stadion für Heimspiele, deren erwartete Zuschauerzahl die Kapazität des eigenen De Meer Stadions überschritt, und für Spiele an Werktagen, die den Einsatz von Flutlicht erforderten. Unter anderm trug Ajax 1992 das Final-Rückspiel um den UEFA-Pokal gegen den AC Turin im Olympiastadion aus, in dem es durch ein 0:0 den Titelgewinn sicherte. Bereits 1981 hatte der AZ Alkmaar an gleicher Stelle das Final-Rückspiel gegen Ipswich Town bestritten, konnte aber den Titel nicht gewinnen. Ajax Amsterdam nutzte das Olympiastadion bis zur Eröffnung der Amsterdam ArenA im Jahr 1996. (...)
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