Outdoor-Urlaub oder Partytime - Der Norden hat viel zu bieten: Naturlandschaften, Burgen und hippe Szenetreffs in einstigen Industriezentren.
Der Norden Englands ist weltweit bekannt: als Wiege der industriellen Revolution, als Geburtsort der Eisenbahn, als Heimat der Beatles. Vor allem aber die Natur, eine außergewöhnliche Mischung aus spektakulären Landschaften und phantastischer Küste, zieht viele Besucher an. Der Landstrich mit dem malerischen Lake District, den verlassenen Moorlandschaften der Pennines, zerklüfteten Küsten mit zahlreichen Burgen und in den Tälern liegenden Klosterruinen hat eine Unmenge zu bieten. Fünf Nationalparks machen den Norden Englands zudem zur perfekten Destination für einen gelungenen Outdoor-Urlaub. Und auch die einstigen Zentren der Stahl- und Kohleindustrie sind heute interessante Ziele. Musik und Kultur, Shopping und Partys bestimmen die Szene in Manchester, Liverpool, Leeds und Newcastle, sodass sich auch urbane Typen im Norden nicht verloren fühlen. Doch auch wenn die Zeit rauchender Fabrikschlote vorbei ist - in Liverpool wird heute beispielsweise ein Großteil der Gesamtproduktion der japanischen Computerspiele hergestellt -, hat der Norden seine Vergangenheit nicht einfach begraben. Die Region präsentiert ihr industrielles Erbe in vielen anschaulich gestalteten Museen und Freilichtparks: Quarry Bank Mill bei Manchester beispielsweise zeigt mit der Maschinerie einer 200 Jahre alten Textilfabrik die Geschichte dieser Industrie und der Arbeitsverhältnisse dort (http://www.quarrybankmill.org.uk). Und im 120 ha großen Openairmuseum in Beamish wird das Leben um 1913 detailgetreu wiedergegeben. Zum erlebbaren Erbe gehören auch Musterortschaften wie Saltaire bei Bradford, die vor über hundert Jahren von reichen Industriellen für ihre Arbeiter errichtet worden sind.


