Idylle und Aufbruch östlich des Großen Belts. Metropole im Aufbruch: Seeland und Kopenhagen sind auf dem Weg zur Øresundmetropole, Møn, Lolland und Falster dagegen voller Gelassenheit
Auf Seeland wohnen 2,4 Mio. Menschen. Das sind 44 Prozent aller Dänen. Jütland hat 2,6 Mio. Einwohner, aber auf eine dreimal größere Fläche verteilt. Aber hat man erst einmal die Hauptstadt und ihre ausufernden Vorstädte verlassen, dann ist auch Seeland reinstes Dänemark: ländlich, ruhig, überschaubar. Das gilt im Norden, wo die besten Strände liegen, ebenso wie im Süden. Aber Seeland ist auch die Insel der Reichen und Mächtigen, der Könige und Reeder, der Schönen und der Neureichen. Eine Fahrt auf dem Strandvejen von Kopenhagen nach Helsingør öffnet jedem die Augen: Wer wissen will, wie viel Schönes mit viel Geld geschaffen werden kann, der wird aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Lolland, Falster, Møn und Südseeland wirken dagegen wie vergessen: Zwischen weiten Feldern, langen Stränden und Kreidefelsen ticken die Uhren viel langsamer als in der Hauptstadt. Das nutzen die Inseln längst als Stärke: Gemeinsam mit Møn und Südseeland sowie deutschen Partnern haben sie die deutsch-dänische Ferienkooperation Kinderland Ostsee (http://www.gumda.com) gebildet. Familien sind hier richtig: Die Strände haben flaches Wasser, die Attraktionen sind zahlreich.



