Mythos und Klischee. Menschenleere Landschaften, Schlösser und Whiskydestillerien - die nostalgische Seite von Schottland
The Scottish Heartlands wird die Region genannt, wo die Lowlands aufhören und der Golfsport ganz oben steht, wo der Nationalheld Rob Roy durch die Gemüter wandert und sich heute noch im Pub die Stimmen senken, wenn es um den Platz geht, an dem früher schottische Könige gekrönt wurden: Scone Palace bei Perth.Gleich dahinter bauen sich die Grampian Mountains auf, eine Region, die das gängige Schottland-Bild maßgeblich geprägt hat: menschenleere Hochplateaus, Heidekraut im Wind, vereinzelte Schafe, historische Stätten wie Glen Coe, das »Tal der Tränen«, und schließlich Loch Ness, der See, um den sich die Mythen vom Ungeheuer Nessie ranken. Während im Osten die Royal Deeside mit Schlössern und Destillerien lockt, werden die Dörfer und Städtchen im Norden karg und einsam. Hier türmen sich die Northern Highlands auf, wo Dörfer nur aus einer Handvoll Häusern bestehen und die Küste wild zerklüftet ist.

