Zwischen Rheinknie und Bodensee.
Im Norden zeigt die Eidgenossenschaft bei weitem nicht überall ihren sonst so strahlenden Charme. Dennoch gibt es Reizvolles Wer von Norden her in die Schweiz einreist, sollte nicht dem landläufigen Vorurteil anheimfallen, dass die Eidgenossenschaft erst mit Zürich beginnt. Denn auch der Norden hat charmante Ecken, besonders im östlichen Teil zwischen Bodensee und Zürichsee. Dort nämlich, wo sich das Appenzeller Land über die lieblichen Hügel erstreckt und die angrenzende Klosterstadt St. Gallen ihren Charme versprüht. Oder entlang des Rheins, wo man auf hübsche Kleinstädte wie Stein am Rhein und Schaffhausen trifft oder den Rhein selber tosend über eine Felsstufe fallen sehen kann. Trotzdem beherrscht Zürich, die Metropole und heimliche Hauptstadt, fast die gesamte Nordschweiz. Mit einer Ausnahme: In Basel, am Rheinknie und im Dreiländereck zwischen Frankreich, Deutschland und der Schweiz, wird Wert darauf gelegt, nicht in einem Atemzug mit den »arroganten« Zürchern genannt zu werden. Deshalb soll auch Basel, das »Tor zur Schweiz«, dieses Kapitel eröffnen.

