Sanfte Dünen und steile Felsriffe - Feiner Sand, kristallklares Wasser, Wellen branden an klobige Felsformationen, züngeln in ausgewaschene Bögen.
Verschlungene Wege laufen von einem versteckten Sandabschnitt zum andern, vorbei an Agaven und Mittagsblumen. Eingefasst zwischen zwei Minimassiven bleibt kein Zweifel: genau der richtige Platz, Urlaubsfeeling, wie es schöner kaum sein kann - Handtücher raus und rein in den Ozean!Natürlich geht es nicht überall und jederzeit abgeschieden und romantisch zu. Auf einer Küstenlänge von 230 km sind so genannte Geheimtipps niemandem verborgen geblieben. Schon im frühen Frühjahr füllen die ersten Sonnenanbeter die sandigen Nischen an der Praia da Galé bei Albufeira, in der dahinter liegenden Snackbar herrscht Hochbetrieb, Parkplatzsuchende drehen ihre Runden. Obgleich man über deplatzierte Hotelblocks nicht hinwegsehen kann, hat die Algarve vielerorts ihren Charme bewahrt.Die vormals maurisch geprägte Algarve gelangte vor rund 700 Jahren als letztes Gebiet unter die Herrschaft der portugiesischen Krone. Zum morgenländischen Erbe im Abendland zählt z. B. die Burg von Silves. Im Osten wird die Region durch den Rio Guadiana von Spanien und im Norden durch eine Hügelkette vom Alentejo getrennt. Die Berge der Serra de Monchique bieten Schutz vor kühlen Nordwinden, sodass sich ein reich blühender Garten entwickeln kann. Hier wachsen Johannisbrotbäume und Zitronen, Feigen und Mandeln - die berühmte Mandelblüte verwandelt das Gebiet im Januar und Februar in ein rosarotes Paradies.Zwischen Ruhe und brodelndem Sommerhighlife bietet Portugals südlichste Region für jeden Geschmack etwas. Naturfreaks werden sich am bis zu 900 m aufsteigenden Hinterland sowie an all den Mandel-, Orangen- und Olivenbaumhainen begeistern. Und an den drei Küstenlandschaften sowieso: östlich von Faro bis zum Grenzfluss Guadiana die Sandalgarve (Sotavento) mit ausgedehnten Sandbändern und Lagunen, westlich von Faro bis zum Cabo de São Vicente die zerklüftete Felsalgarve (Barlavento) mit einer Mischung aus Klippen und Stränden, nördlich des Cabo de São Vicente die wildromantische Costa Vicentina. Die Statistik weist 300 Sonnentage und noch im Winter einen milden Temperaturdurchschnitt von 15 Grad aus. Ausführliche Informationen finden Sie im MARCO POLO Band »Algarve«.
