Toskana, Umbrien, Marken. Sanfte Hügel und kostbare Städte von Küste zu Küste
Man nennt sie auch die drei Schwestern. Sie bilden die Mittelgebirgslandschaft zwischen der ligurisch-tyrrhenischen Küste im Westen und der Adriaküste im Osten, quer über den Stiefelschaft Italiens. Gemeinsam ist ihnen ein Gefühl für harmonische Proportionen. Sie haben schöne, von Mittelalter und Renaissance geprägte Städte wie Florenz, Siena, Pisa, Lucca in der Toskana, wie Perugia, Gubbio, Assisi, Orvieto, Todi in Umbrien und wie Urbino und Ascoli Piceno in den Marken. Hinzu kommen vielfältige Landschaften: die Apuanischen Alpen, die die Toskana von Ligurien und der Poebene trennen und die den weißen Marmor von Carrara liefern; dann die von Pinienwäldern begleitete tyrrhenische Küste, die aschfahlen Lehmberge südlich von Siena oder der dunkel bewaldete Vulkanberg Monte Amiata an der Grenze zum Latium; das hügelig gewellte Umbrien ohne Küsten, das dank seiner dichten Wälder auch das grüne Herz Italiens genannt wird und erfolgreicher Mitstreiter um die Gunst der Toskanafraktion ist; schließlich die Marken, deren fruchtbares, buntes Hügelland aus Weinterrassen, Weizen- und Maisfeldern und Äckern mit Flachs, Sonnenblumen und saftig grünem Futterklee hinunterfällt zur Adriaküste mit ihren flachen Sand- und Kieselstränden.




