Latium, Abruzzen, Molise: Politiker und Päpste, Hirten und Skifahrer, Bären und Wölfe.
Seit die Autobahn zwischen Rom und L'Aquila in den Abruzzen fertig gestellt ist, haben die Römer neue Reiseziele: Sie besuchen jetzt den ausgedehnten Nationalpark der Abruzzen, eine von wilden Tieren bewohnte, raue Bergwelt; oder sie kommen zum Skifahren auf den Gran Sasso, mit seinen 2912 m die höchste Erhebung des Apennins. Das weiter südlich gelegene Molise gehört gleichermaßen zu diesem herben Zentrum Italiens, geografisch wie kulturell.Zum Zentrum zählen auch Rom, diese an Geschichte und Mythen überreiche Stadt, und das grüne, melancholische Latium. In all diesen Regionen stellt sich das Gefühl ein, dass der Norden schon hinter einem liegt und der Süden noch nicht recht angefangen hat.

