Zu Gast in einer anderen Welt. In den endlosen Wäldern und kleinen Dörfern Kareliens sind Hektik und Stress Fremdwörter
Als »Wiege Finnlands« wird Karelien gern bezeichnet, liegen doch hier die im Nationalepos »Kalevala« besungenen mythischen Orte und Stätten. Hier lebt die Tradition der Volksdichtung, der Märchen und überlieferten Gesänge und Tänze. Der frühere östliche Teil Kareliens gehört heute zu Russland. Die Grenzen werden erst allmählich wieder durchlässiger. Ausflüge über die Grenze etwa zum Ladoga-See, zum alten Kloster Valamo, sind lohnenswert, wenn sich auch die Einreisebestimmungen immer wieder verändern. Sobald Sie städtisches Gebiet verlassen und auf kleinere Straßen einbiegen, sind Sie mitten in unberührter, weiter Natur, atmen die klare Luft über Seen und dichten Wäldern. Die Distanzen zwischen den Städtchen und Orten werden größer. Die Menschen dieser Region sind jedoch keineswegs hinterwäldlerisch, sondern gelten ganz im Gegenteil als ausgesprochen weltoffen und aufgeschlossen. Gäste werden in den hübschen karelischen Dörfern stets freundlich empfangen.


