Seen und Berge in Österreichs Mitte.
Dass das Salzkammergut etwas Besonderes sein muss, liegt schon deshalb auf der Hand, weil es sich von den Bundesländern Salzburg, Steiermark und Oberösterreich jene Ecken einverleibt hat, die zu deren schönsten zählen. Reich wurde die Gegend zwischen St. Gilgen und Mondsee durch das Salz und geadelt durch Kaiser Franz Joseph, der hier fast ein Leben lang die Sommer verbrachte. Ein touristischer Aufschwung kam, als die Heilkraft der Sole entdeckt wurde.Das Salzburger Land mit seiner Hauptstadt Salzburg stellt eine seit Jahrtausenden gewachsene Kulturlandschaft dar und besteht aus den Bezirken Pinzgau, Pongau, Lungau, Tennengau und Flachgau. Zwischen der malerischen Landschaft der Trumer Seen und des Fuschlsees und den Kämmen der Hohen Tauern liegen 3000 Höhenmeter, hübsche kleine Sädte wie Hallein oder Zell am See, ursprünglich gebliebene Dörfer, grandiose Täler und viele Kulturkleinodien, die dem Rummel gut standhalten können.Oberösterreichs Landschaft hat, obwohl ebenfalls gebirgig - hier liegt auch das vergletscherte Dachsteinplateau -, noch andere Facetten und verfügt neben seinem Anteil an der Salzkammergut-Seenplatte auch über weitläufige Beckenlandschaften im Alpenvorland sowie einen Anteil am alten Rumpfschollengebirge nördlich der Donau, dem geologisch ältesten Teil Österreichs. Oberösterreich wird in Viertel eingeteilt, von denen drei nach Flüssen und eines nach einem Vorgebirge benannt sind: das Mühlviertel im Norden, das Inn- und das Hausruckviertel im Westen und das Traunviertel, das sich von Süden nach Osten erstreckt.

