Der Süden Österreichs beginnt auf dem Semmering und endet an der Grenze zu Italien und Slowenien. Steiermark und Kärnten werden, je weiter südlich es geht, umso mehr von der Sonne verwöhnt.
In der Südsteiermark kommt das vor allem dem Wein zugute, in Kärnten, das mit 9534 km² und 562000 Einwohnern zu den kleineren Bundesländern zählt, eher den Wasserratten, da die insgesamt knapp 200 Seen Temperaturen bis 25 Grad und mehr erreichen können. Am Wörther See wie am Millstätter und Faaker See spielt sich der Sommer am Strand ab. Kärnten hat nicht nur die wärmsten Seen, sondern auch den höchsten Berg. Was früher als Kontrast erlebt werden mochte, wird heute als Bereicherung verstanden, denn Berg- und Wassersport lassen sich gut miteinander verbinden. An einem Tag kann man durch die ruhigen Täler hinauf auf die Berge wandern und am nächsten das klare Wasser der Seen genießen. Ausführlich informiert der Marco Polo Band „Kärnten“.
Wenn es um Kontraste geht, kann auch die Steiermark, das nach Niederösterreich mit 16340 km² und 1,2 Mio. Einwohnern zweitgrößte Bundesland, gut mithalten. Im Norden von Bergen begrenzt, öffnet sich das waldreiche Land mit dem Grazer Becken gen Süden zu einer leicht hügeligen, an die Toskana erinnernden Landschaft mit den süd- und weststeirischen Weinanbaugebieten. Neben den Skigebieten, den Thermenorten und der Landeshauptstadt Graz („Österreichs größtes Studentendof“) gibt es in der Steiermark noch viel zu entdecken.
